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Johann Adam Hiller
geb.: 25. Dezember 1728 in Wendisch-Ossig (bei Görlitz)
gest.: 16. Juni 1804 in Leipzig
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Johann Adam Hiller wurde am 25. Dezember 1728 in Wendisch-
Ossig bei Görlitz als Sohn eines Schulmeisters und Gerichts-
schreibers, besuchte das Görlitzer Gymnasium und gehörte dort
bereits dem Collegium musicum an. Nach seinem Görlitzer
Schulbesuch lernte er an der Kreuzschule in Dresden und studierte Jura.
Aus seiner Ehe, welche er 1765 mit Christine Elenore Gestewitz schloß,
gingen 6 Kinder hervor. Hiller betätigte sich seit 1760 als freier
Schriftsteller und Musiker und gab u.a. die erste deutsche Musikzeitung
heraus. Nach dem 7-jährigen Krieg im Jahre 1763 setzte er sich für die
Wiederbelebung der Konzertwesens ein und wurde zum Begründer der
Gewandhauskonzerte. Er richtete eine Musik- und Singschule ein. Das von
ihm geschaffene deutsche Singspiel, welches zum Ausgangspunkt der
deutschen Spieloper wurde, zählt zu seinen größten Errungenschaften.
Damit schuf er ein Gegengewicht zu der damals
die Bühnen beherrschenden italienischen Oper. 1798 bis 1801 übernahm er
das Amt des verstorbenen Thomaskantors J. Friedrich Doles und widmete
sich in den letzten 3 Jahren seines Lebens überwiegend der
Kirchenmusik. Am 16. Juni 1804 ging sein Leben zu Ende. |
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